1. Phase: "Weichen stellen" 

Zusammenfassung:
- Sensibilisierung und Vorbereitung, 
- Bereitstellung von Informationen/ Erstellen eines Data-Rooms zum Austausch von Unternehmensdaten 
- Gezielte Ansprache von Kunden (Nutzung der Interessentendatenbank) 
- Erstellung eines umfassenden Nachfolgekonzepts (+ Notfallplanung)

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Die erste Phase des Unternehmensnachfolgeprozesses stellt die Weichenstellung dar und enthält die Sensibilisierung und Vorbereitung sowie die Analyse und Planung. Dies ist wichtig, da 41% der Unternehmer angeben, sich nicht frühzeitig mit der Nachfolge beschäftigt zu haben. Dies kann häufig zu Betriebsunterbrechungen führen.

Hierbei ist die Bewusstmachung der betriebsiwrtschaftlichen und rechtlichen Aspekte wichtig. Aber der emotionale Bereich ist nicht zu vernachlässigen. Bei einer Nachfolge handelt es sich oftmals um den Verkauf eines "Lebenswerks". Hier kann es oftmals zu Konflikten im Gesellschaftskreis u.a. auch innerhalb der Familie kommen.

In einem Erstgespräch besprechen wir mit Ihnen die Ziele des Nachfolgekonzeptes, welche u.a. in einer Geschäftskontinuität, der finanziellen Absicherung Ihrer Familie, Gleichbrehandlung aller Familienmitglieder, Minimierung der Steuerlast, Reduktion von rechlichen Risiken etc.  oder auch umfassender gestaltet sein kann. Zu den Rahmenbedingungen hier gehören Fragen wie: (1) Wann soll der Rückzug des Alt-Inhabers stattfinden? (2) Gibt es bereits potentielle Nachfolger? (3) Welche finanziellen, rechtlichen oder steuerlichen Besonderheiten müässen beachtet werden?

Neben einem konkreten Zeitplan geht es im Nachfolgekonzept auch um die Form der Nachfolge. Wird eine Übergabe innerhalb der Familie gewünscht? Soll ein Management-Buyout oder Buyin erfolgen oder doch eine externe Nachfolgelösung angestrebt werden? Muss der Nachfolger eingebarbeitet werden? Wenn ja wie viel Zeit möchte man sich dafür geben?

Eine erste Kaufpreisvorstellung wird in der Regel besprochen. Inkl. welcher besonderer Werttreiber werden gesehen?

Im Rahmen des Risikomanagements sollte immer eine Notfallplanung "Notfall-Fahrplan" im Unternehmen etabliert werden. D.h. für den Fall, dass der CEO verunfallt muss das operative Geschäft weiterlaufen.